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Langtaufers: Vorbeugemaßnahmen haben sich bewährt

Ohne Lawinenverbauung und Schutzwald wäre die Situation in Langtaufers wohl nicht so glimpflich ausgegangen, betont Bevölkerungsschutzlandesrat Schuler.

Über Jahre hinweg hat da Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung West der Agentur für Bevölkerungsschutz im Gemeindegebiet von Graun im Vinschgau eine Reihe von Lawinenverbauungen verwirklicht. So wurden am Grauner Berg oberhalb der Ortschaft Graun auf einer Gesamtlänge von drei Kilometern Schneebrücken errichtet, die das Ablösen von Lawinen verhindern.

Gleich am Eingang des Langtauferer Tales schützen ein Lawinendamm in Malsau und Leitdämme und Lawinenbremskegel in Pedross das Tal vor Lawinen. Die Wies-Lawine oberhalb von Melag wird von Schneebrücken mit insgesamt dreieinhalb Kilometer Länge und einem 200 Meter langen Lawinendamm in Schach gehalten.

Am Dienstag waren – wie berichtet- 166 Personen mit Hubschraubern aus Langtaufers evakuiert worden. In dem Vinschger Seitental herrschte akute Lawinengefahr. In der Nacht auf Dienstag hatte eine Lawine ein Wohnhaus teilweise zerstört.

Hier noch einmal zum Nachhören unser Bericht von Dienstag morgen:

(Einsatzleiter Klaus Obwegeser)

1. Lagebericht Montag Morgen     

 

Bis zum Abend hatte sich die Situation entspannt, alle Leute konnten evakuiert, und in anderen Hotels in Graun und St. Valentin untergebracht werden.

2. Lagebericht Montag Abend