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Sanität: Schockierende Zustände in Südtirols Krankenhäusern

Immer wieder kommen neue Negativschlagzeilen aus Südtiroles Krankenhäusern:  Vorgemerkte dringende Operationen werden auf unbestimmte Zeit verschoben werden, Medikamente werden doppelt gegeben, und jeder kennt mittlerweile die langen Wartezeiten auf  den Erste Hilfe Stationen.  Vielfach sind diese Zustände auf Personalmangel zurückzuführen

Myriam Atz Tammerle, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, spricht in diesem Zusammenhang von einer Zumutung für die Patienten, die das Vertrauen in Süd-Tirols Gesundheitswesen erschüttert. Unlängst wurde ein Patient in einem Süd-Tiroler Krankenhaus, der an diesem Tag operiert werden sollte, den ganzen Tag über nüchtern gehalten, und nachdem er bereits mit Antibiotika und Beruhigungsmitteln für die Operation vorbereitet wurde, unverrichteter Dinge wieder nach Hause geschickt, da die Operation einfach abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben wurde.

Auf Nachfrage des betroffenen Patienten, wurde dies damit begründet, dass für die Operation, aufgrund des Personalmangels, nicht ausreichend Ärzte vorhanden sind. „Es ist unverantwortlich, wenn geplante Operationen nicht durchgeführt und Patienten mit Schmerzen einfach wieder nach Hause geschickt werden!“, kritisiert Atz Tammerle.

Um die Hintergründe dieses Vorfalls in Erfahrung zu bringen, reicht die Landtagsabgeordnete Myriam Atz Tammerle dazu eine Anfrage im Landtag ein.

Mehr dazu im Interview:

1. Krankenhäuser Südtirol Interview